Zu Besuch bei: Leckeres Essen im Glas

Im Rahmen unserer Partner-Reihe hat es uns Mitte Januar zu Herrn Münch und Frau Link nach Neckarsteinach in die Produktionsstätte von „Leckeres Essen im Glas“ verschlagen.

„Leckeres Essen im Glas“  – dafür stehen Geschäftsführer Dimitri Münch und seine Geschäftspartnerin und Köchin Eva Link. Seit etwas über einem Jahr produzieren die beiden nun in der ehemaligen Metzgerei mit Gaststätte im Ortskern von Neckarsteinach hochwertige Fertiggerichte aus regionalen Zutaten.

Kennengelernt haben sie sich ganz altmodisch über eine Stellenanzeige in der Rhein-Neckar-Zeitung, erzählt Herr Münch: „Die Idee für das Unternehmen kam mir Ende 2015, weil man selbst einfach nichts Befriedigendes zu essen hatte. Und da Gastrowissen in unserer Branche besonders wichtig ist, habe ich aktiv nach einem gelernten Koch mit Ausbildung gesucht – bis sich schließlich Eva bei mir meldete.“

Die Anfänge: Der Gebäudeumbau

Am 15. November 2016 ist das Team dann in die alte Metzgerei gezogen und hat das Gebäude nach seinen individuellen Anforderungen und Bedürfnissen umgebaut: So wurde aus dem alten Schlachthaus die Küche, die ehemalige Gaststätte dient derzeit als Lager und Verkaufsraum. „Der Kücheneinbau war besonders zeitintensiv“, teilt uns Herr Münch mit. Schließlich musste hier auch das Herzstück der Produktion seinen Platz finden: Der Konvektomat. Bei „Leckeres Essen im Glas“ werden die Mahlzeiten nämlich nicht durch Konservierungs- oder sonstige Zusatzstoffe haltbar gemacht, sondern durch das so genannte Einwecken – eine altbewährte Methode, bei der die Gerichte vorgekocht in Gläser gefüllt, mit einem Gummiring und einem gläsernen Deckel verschlossen und in einem Wasserbad erhitzt werden, bis sie vollkommen sterilisiert sind.

Das Einwecken und seine Vorteile

Der Vorteil dieser Methode ist es, dass die Gläser auch ungekühlt mehrere Monate haltbar und flexibel zu erwärmen sind. So eignen sich die Gerichte vor allem für kleinere Betriebe, die keine Möglichkeit haben, ihren Mitarbeitern einen Kantinenservice zu bieten. Viele Konkurrenten liefern ihre Gerichte nämlich (tief)gekühlt, was bedeutet, dass entweder ein Kühlhaus zur Verfügung stehen oder man die Mahlzeiten noch am selben Tag zubereiten muss. Die Weckgläser wiederum lassen sich unkompliziert lagern und entweder ganz altmodisch im Topf oder eben in der Mikrowelle aufwärmen, sodass sie auch im Privaten gerne zum Einsatz kommen, wenn man einfach mal keine Lust hat selbst zu kochen.

Das Sortiment: Leckeres Essen für jeden Geschmack

Das Sortiment der LeiG GmbH umfasst inzwischen über 20 Gerichte, darunter Klassiker wie Königsberger Klopse und saisonale Rezepte mit Grünkohl, Kürbis oder Spargel. Aber auch mit Kichererbsen-Curry oder Ropa Vieja, einem kubanischen Rindfleischeintopf, verzaubert Eva Link unsere Geschmacksknospen. Die gelernte Köchin ist selbst Mutter und legt daher bei den Zutaten für ihre Menükompositionen großen Wert auf qualitativ hochwertige und vor allem regionale Produkte. So kommt beispielsweise das Gemüse direkt von Händlern aus dem Ort, die die Produkte wiederum von Bauern aus der Pfalz beziehen. Das Fleisch stammt von der Metzgerei Unger aus Kleingemünd, die durch eigene Hausschlachtung und die regionale Herkunft der Tiere eine herausragende Fleischqualität garantiert.

„Mit unserer ausgeprägten Produktpalette, die auch leckere vegetarische und vegane Gerichte abdeckt, tragen wir der zunehmend bewussteren Ernährung mit weniger Fleisch Rechnung, wobei wir natürlich niemandem vorschreiben wollen, wie er sich zu ernähren hat“, so Herr Münch. Auch die Desserts seien sehr beliebt, kein Wunder bei der Auswahl: Vom Schokokuchen über Pannacotta oder roter Grütze ist auch hier für jeden Geschmack etwas dabei. Und genau das ist auch das Alleinstellungsmerkmal bei „Leckeres Essen im Glas“: Durch die Auswahl und Qualität der Zutaten schmecken die Gerichte wie von Oma oder Mama gekocht und eben nicht nach Fertiggericht.

Die Zukunft und was noch kommen soll

Für die Zukunft wünschen sich Herr Münch und Frau Link, die inzwischen eine weitere Kollegin und mehrere Aushilfen im Team haben, ein eigenes Gebäude in der Region, mit der Möglichkeit alles selbst zu gestalten und weiter zu wachsen. So sollen die Gerichte langfristig nicht nur deutschlandweit verkauft, sondern auch vor Ort produziert werden, wobei der Fokus weiterhin auf regionalen Produkten liegen soll, zu der die Mitarbeiter selbst einen Bezug haben.

Die Verbundenheit zur Region und den Erzeugern äußert sich jedoch nicht nur in den Zutaten, die das Unternehmen für die Herstellung verwendet: Geschäftsführer Dimitri Münch zeigt vollen Einsatz und steht auch bei Wind und Wetter auf dem Wochenmarkt, um seine Gläser an den Mann (oder die Frau) zu bringen. „Die persönlichen Gespräche mit den Kunden machen mir an meinem Job am meisten Spaß... Nur durch deren Feedback haben wir die Chance, unsere Rezepte zu verbessern und uns weiter zu entwickeln“, so Herr Münch. Bei fast 16.500 verkauften Gläsern im vergangenen Jahr sollte dem ja nichts im Wege stehen...

Mehr zum Unternehmen und das komplette Sortiment finden Sie übrigens auf der Website von „Leckeres Essen im Glas“. Eine kleinere Auswahl der leckeren Gerichte haben auch wir für Sie im Angebot, sodass Sie sich direkt bei Ihrem nächsten Einkauf vom einzigartigen Geschmack überzeugen können.